waterpointer

Frischwasser- eine der wertvollsten Ressourcen der Welt

 

Annähernd 1,4 Billionen km³ Wasser befinden sich auf der Erde, aber der Frischwasseranteil ist lediglich 2,6 % oder 36 Millionen km³.
Ungefähr ein Drittel dieser Menge zirkuliert einigermaßen rasch und wird als hydrologischer Kreislauf bezeichnet.

Dies klingt nach einer großen Menge, setzt man das aber in Relation zum jährlichen Verbrauch von 146 Millionen m³ durch zum Beispiel die Bevölkerung einer Metropole
wie der österreichischen Hauptstadt Wien und geht von einem Pro-Kopf-Verbrauch von 100 m³ aus, schwindet die scheinbar große Menge dahin. In den USA und Kanada ist der Pro-Kopf-Verbrauch doppelt so hoch.

Während Haushalte lediglich 10 % verbrauchen, liegt der Hauptanteil mit beinahe 2/3 des weltweiten Frischwasserverbrauchs beider Landwirtschaft, der Rest bei der Industrie. Die beiden letztgenannten Bereiche zeigen deutliche Verbrauchszuwachsraten. Mit diesen Zahlen lässt sich leicht hochrechnen, dass wir in einigen Dekaden das gesamte zirkulierende Regenwasser verbrauchen werden und damit dem natürlichen Grundwasser-Speichersystem nichts mehr zugeführt werden wird.

Ein weltweit gleich verteilter Zugang zu für die Gesundheit wichtigem Frischwasser sollte für die politischen Entscheidungsträger Prioritäthaben. Aus heutiger Sicht kann man sagen, dass die Auswirkungen der Erderwärmung diese Situation weiter verschlimmern werden. Laut den entwickelten Szenarien werden wir nicht nur mehr Dürren erleben, sondern der dringend notwendige Niederschlag wird auch immer öfter als Starkregen mit Überschwemmungen und daraus resultierenden Schwierigkeiten
bei der Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser auftreten.

 

Folgende Gegenmaßnahmen erscheinen sinnvoll:

     

      •  Die Leistung des Wassersystems verbessern, z. B. durch die Reduzierung von Leckagen und die Senkung des Pro-Kopf-Verbrauchs

      • Die Effektivität des Wassersystems verbessern, z. B. durch Auswahl der Wasserqualität anhand von Nutzerkriterien

      • Eine ausreichende Trinkwasserversorgung selbst in Gebieten ohne genügend Niederschläge aufbauen, dies aber ohne den Treibhauseffekt verstärkende Emissionen

      • Die Frischwasserreserven mit äußerster Vorsicht behandeln und deren Qualität kontinuierlich überwachen

    Die Europäische Union verfügt über eine Anzahl von Regelwerken zur Sicherung einer guten Wasserqualität, hier sind insbesondere
    die Wasser-Rahmenrichtlinie und neuere, sogenannte Tochterrichtlinien zu nennen.

    Die modular aufgebaute waterpointer Plattform ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Wasserqualität auf einfache und effektive Weise.

    Basiskomponenten

    Sensorsystem in einem beweglichen Messkopf
    Bis zu 8 Sensoren zur Überwachung der Wasserqualität in Echtzeit Standardausstattung:

    • pH Wert
    • Temperatur
    • Gelöstsauerstoff
    • Leitfähigkeit
    • Trübung
     
     

    Internes Kalibrier- und Reinigungssystem
    Der Kalibrierprozess beinhaltet die automatische Reinigung der Sensoren mit rotierenden Bürsten und einem Sprühsystem
    Einmal täglich unter Verwendung von in separaten Behältern befindlichen Standardflüssigkeiten (25-50 ml pro Kalibrierung) jeder Behälter enthält 5000 ml Kalibrierflüssigkeit

    • Einpunktkalibrierung für pH 6,9 oder 9,2
    • Sauerstoff-Sättigung in Umgebungsluft
    • Zweipunktkalibrierung für Leitfähigkeit
      

    Probenahme und klimatisierte Lagerung

    •  24 Flaschen à 1000 ml
    • Probenahme- und Lagerungseinheit mit eigener Kühlung bei einer konstanten Temperatur von +4 °C
    • Vom Nutzer wählbare Modi
     
     Probenhandling inklusive Pumpensteuerung Datenverarbeitungseinheit mit Signalverarbeitung, Datenspeicherung sowie Internetverbindung und Webserverfunktionalität und eingebauter Hochleistungsdatenverarbeitung mit:
    •  Signalverarbeitung
    •  Datenspeicherung
    •  Leistungsstarker Watchdog mit Backup-Funktion
    •  Komfortable Webschnittstelle mit verschiedenen Nutzerprivilegien
    •  Versand von Messergebnissen und Fehlermeldungen automatisch per E-Mail, SMS oder an eine Zentralsoftware

    Drei Haupteinsatzbereiche

    •  Periodische Probenahme
    •  Stichproben
    • Kontinuierliche Überwachung mit automatischer Probenahme bei Grenzwertüberschreitung oder manuelle, ferngesteuerte Probenahme.

    Alle wichtigen Informationen inklusive Betriebsdaten wie Kalibrierung, Reinigungsprofile und Auswahl des Probenahmemodus sind mit Hilfe eines Browsers über das Internet zugänglich.